mitp-Trainingsbuch: LPI-Level 1 - Frequently Answered Questions

Hier haben wir einige der häufig gefragten Fragen zu LPI-Level 1 zusammengestellt:

Warum heißt das Buch '''SUSE-Linux-Trainingsbuch'''? Ich dachte, LPI wäre distributionsunabhängig!

Nicht das Buch heißt so, sondern die Buchreihe bei mitp. Das Buch ist in dieser Buchreihe erschienen, weil wir das Projekt über die SUSE AG (seligen Angedenkens) bekommen haben und schlecht etwas dagegen sagen konnten :^)

Der Inhalt des Buches hat überhaupt nichts mit SUSE Linux zu tun, sondern ist, wie sich das für ein Buch über LPIC-1 gehört, distributionsunabhängig.

Update: Die zweite Auflage des Buches heißt nicht mehr SUSE-Linux-Trainingsbuch.

Wann kommt das LPIC-2-Buch?

Wir sind sehr für die Veröffentlichung eines LPIC-2-Buchs, aber damit es soweit kommt, müssen im wesentlichen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Wir müssen das wollen und der Verlag muss das wollen.

Für uns als Firma (die Autoren haben LPI-Level 1 in ihrer Arbeitszeit geschrieben und standen nicht für andere Sachen, etwa Kurse halten, zur Verfügung) oder zumindest unseren Controller muss die Sache sich betriebswirtschaftlich rechnen. Wie man sich leicht ausrechnen kann, wenn man das Fachbuchgeschäft ein bisschen kennt, bekommen wir für jedes Exemplar von LPI-Level 1, das über die Ladentheke (oder das Förderband von Amazon) geht, ungefähr €1,50. Unser Hauptgeschäft als Firma sind (außer Trainerleistungen) aber Schulungsunterlagen mit Margen, die etwas höher liegen :^) LPI-Level 1 als Buch hat inzwischen gerade so eine »schwarze Null« geschrieben; ob ein LPIC-2-Buch, das ja auch aufwändiger zu erstellen ist, das je schaffen würde, steht in den Sternen.

Was die Verlagsseite des ganzen angeht: Ein LPIC-2-Buch in derselben Machart wie LPI-Level 1 müßte etwa doppelt so dick sein (oder zwei Bände umfassen). Entsprechend müßte es auch etwa das Doppelte kosten. Das Publikum für ein solches Buch ist aber deutlich enger als das für LPIC-1, da man erst LPIC-1 machen muss und nicht jeder, der ein LPIC-1-Zertifikat hat, auch LPIC-2 in Angriff nehmen möchte. Da der Verlag erst mal x Exemplare drucken und auf Halde legen muss, überlegt er sich das bei so einem Opus etwas gründlicher als bei einem fast garantierten Selbstläufer wie LPI-Level 1.

Auf der anderen Seite: Wir haben einen netten LPIC-2-Unterlagenkanon, aus dem sich wohl mit vertretbarem Aufwand ein LPIC-2-Buch (oder zwei) extrahieren ließe. Ganz abwegig ist das Projekt also nicht. Wer möchte, dass es passiert, sollte sich nicht nur an uns wenden, sondern vor allem an den mitp-Verlag, der, wenn er eine entsprechende Nachfrage wahrnimmt, eine Gelegenheit zum Geldverdienen wohl ebensowenig ausschlagen kann wie Dagobert Duck.